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Im deutschen Kohle-Bergbau wird schon seit mehr als 25 Jahren ofengetrockneter Baustoff über verschiedene Transporteinrichtungen zu den Verbrauchern unter Tage gefördert. Seit ca. 10 Jahren wird auch im Tunnelbau verstärkt die Big-Bag-Förderung und die pneumatische Förderung über größere Strecken angewandt. Geringer Platzbedarf, Flexibilität,  Entzerrung von Transport und Verarbeitung, Vorratshaltung von Beton im Vortrieb und Automatisierung sind die Vorteile.

Baustofftransport und Umschlag mit Big-Bag

Der ofengetrocknete Baustoff wird in einem Betonwerk, am Tunneleingang oder in Schachtnähe in Big-Bag gefüllt und per LKW oder über Schiene zum Verbraucher gefahren. Mit einem Kran oder speziellen Hebeeinrichtungen werden die Big-Bag dann über Spezialbunker befördert und entleert. Über Förderschnecken gelangt der Baustoff dosiert zum  Verbraucher (Blasmaschine oder Mischer mit Pumpe). Mittels Spezialschrägschnecken können auch Stahlfasern vor Ort zusätzlich eingegeben und gefördert werden. Die Bunker sind mit Saugeinheiten für den staubfreien Umschlag ausgerüstet.

Einsatzbeispiel:

  • Metro Paris, Gare du Nord: Stahlfaserspritzbeton (0 - 8 mm) und Spritzbeton
  • RAG, Bergwerke: Mörtel (0 - 4 mm) und pulverförmige Baustoffe

Baustofftransport mit Fluidwagen und Umschlag mit Spezial-Membranpumpen oder Niederdrucksendern

Pulverförmiger Baustoff (Zement und Filterasche) kann in Fluidbunkern  transportiert und gelagert werden. Der Umschlag erfolgt mit Spezialmembranpumpen, Niederdrucksendern oder Schnecken. Die Befüllung  der Fahrbunker erfolgt am Tunneleingang über Silos oder in Schachtnähe.

Einsatzbeispiel:

Kanaltunnel, englische Seite: Baustofftransport über 45 Fahrbunker 6 vor-Ort-Anlagen mit Mischer und Pumpen für die Injektion  RAG, Bergwerke: vor Ort-Anlagen Bergbauspezialgesellschaften: Sonderprojekte

Baustofftransport und Umschlag mit Kesselwagen

Ein staubfreier und schneller Umschlag kann über Spezial-Kesselwagen erfolgen. Die Befüllung der Kesselwagen geschieht über Silos. Der Transport der Wagen erfolgt per Schiene oder LKW zum Verbraucher.  Spezialentladeeinrichtungen befinden sich an einem vor Ort-Bunker. Die  Entleerung eines 3 m³-Kesselwagens erfolgt in ca. 5 - 6 Minuten.

Einsatzbeispiel:

  • verschiedene Bergwerke

Pneumatischer Baustofftransport

Der fertig gemischte, ofentrockene Baustoff befindet sich in Standsilos am Tunneleingang oder neben den Schächten. Über Spezialblaseinheiten (Rotormaschine oder Kessel) wird der Baustoff pneumatisch nach vor Ort gefördert. In Spezialbunkern (transportabel  oder stationär) wird das Material von der Förderlast getrennt und  gelagert. Förderschnecken transportieren den Baustoff in die Verbraucher (Blasmaschinen oder Mischer mit Pumpen). Mittel Spezialschrägschnecken  können auch hier Stahlfasern zugegeben werden. Die gesamte Förderung erfolgt vollautomatisch. Fördertiefen bis über 1.800 m und wirtschaftliche Förderweiten bis 1.800 m sind möglich. In Sonderfällen  kann ca. 3.000 m weit pneumatisch gefördert werden.

Einsatzbeispiel:

  • Sanierung und Vergrößerung eines Eisanbahntunnels Frankreich Fördertiefe ca. 60 m Förderweite ca. 2.200 mm Stahlfaserspritzbeton (0 - 8) mm
  • RAG, Bergwerke, Mörtel (0 - 4) mm, Anhydrit, pulverförmige Baustoffe

Zusammenfassung

Für die verschiedenen Vortriebsarten und besonders in beengten Verhältnissen sind spezielle Techniken für den Baustoffumschlag und Transport seit Jahren im Einsatz. Durch diese Verfahren können auch im Tunnelbau viele Betriebe automatisiert oder entzerrt werden. Mit entsprechender Technik kann auch Stahlfaserspritzbeton automatisch vor Ort hergestellt und direkt verarbeitet werden.

 

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